Erstkontakt
MPU-Anlass und erste Fragen werden kurz erfasst.
Die Vorbereitung folgt keinem starren Standardprogramm. Ausgangslage, behördliche Fragestellung, vorhandene Unterlagen und persönlicher Entwicklungsstand bestimmen den konkreten Verlauf.
MPU-Anlass und erste Fragen werden kurz erfasst.
Fragestellung, Vorgeschichte und Unterlagen werden eingeordnet.
Persönliche Ursachen und relevante Entwicklungen werden bearbeitet.
Neue Verhaltensweisen werden praktisch geprüft und abgesichert.
Stand, Unsicherheiten und mögliche nächste Schritte werden benannt.
Kurze Orientierung vor einer möglichen Beratungsvereinbarung.
Im Erstkontakt schildern Sie den Grund der MPU-Anordnung und Ihre wichtigsten offenen Fragen. Es wird geklärt, ob und in welcher Form eine Beratung sinnvoll sein kann. Noch fehlende Unterlagen schließen ein erstes Gespräch nicht aus.
Alkohol, Drogen, Punkte, Verkehrsauffälligkeiten, Straftaten oder eine kombinierte Fragestellung.
Persönliche oder digitale Beratung wird nach Situation und Bedarf vereinbart.
Die Vorbereitung orientiert sich am konkreten Einzelfall.
Behördliche Fragestellung, Vorgeschichte und vorhandene Dokumente werden gemeinsam gesichtet. Dabei werden relevante Ereignisse chronologisch geordnet, offene Punkte festgehalten und gegebenenfalls Nachweise oder weitere Unterlagen frühzeitig geplant.
Schreiben, Gutachten, Befunde, Registerauskünfte und weitere relevante Dokumente werden eingeordnet.
Insbesondere Nachweiszeiträume und noch zu beschaffende Unterlagen werden frühzeitig berücksichtigt.
Keine Musterantworten, sondern konkrete persönliche Entwicklung.
Die für Ihre Fragestellung bedeutsamen Ereignisse, Entscheidungen und persönlichen Hintergründe werden strukturiert bearbeitet. Ziel ist ein widerspruchsfreies Verständnis früherer Muster und des eigenen Verantwortungsanteils.
Vorgeschichte, Auslöser, Gewohnheiten, Bewertungen und Folgen werden zusammenhängend betrachtet.
Verharmlosungen und pauschale Erklärungen werden durch eine sachliche persönliche Auseinandersetzung ersetzt.
Neue Entscheidungen müssen praktisch tragfähig sein.
Konkrete Veränderungen, neue Routinen und Schutzstrategien werden auf Alltagstauglichkeit geprüft. Dabei geht es auch um den Umgang mit früheren Risiko-, Konsum-, Konflikt- oder Belastungssituationen.
Die neue Lebens- oder Verhaltensweise wird anhand realer Situationen und Entscheidungen betrachtet.
Persönliche Warnzeichen, Schutzfaktoren und Reaktionspläne werden nachvollziehbar festgelegt.
Transparente Rückmeldung ohne Erfolgsversprechen.
Zum Abschluss werden der erreichte Bearbeitungsstand, vorhandene Nachweise und noch offene Unsicherheiten zusammengeführt. Sie erhalten eine verständliche Rückmeldung, welche Punkte stabil erscheinen und wo weiterer Klärungsbedarf bestehen kann.
Die persönliche Entwicklung wird weder beschönigt noch pauschal negativ bewertet.
Offene Unterlagen, Nachweise oder persönliche Themen werden klar und verständlich festgehalten.
Das Erstgespräch ist auch möglich, wenn noch nicht alle Dokumente vorliegen. Bringen Sie mit, was Ihnen bereits zur Verfügung steht.
Unterstützt die persönliche Aufarbeitung, strukturiert relevante Themen und gibt Rückmeldung zum Bearbeitungsstand.
Führt die medizinisch-psychologische Untersuchung durch und erstellt das Gutachten zur behördlichen Fragestellung.
Fordert das Gutachten an und trifft auf Grundlage der maßgeblichen Unterlagen die Fahrerlaubnisentscheidung.
Besprechen Sie Ihre Ausgangslage unverbindlich mit uns. Gemeinsam klären wir Ihren MPU-Anlass, offene Fragen und das weitere Vorgehen.